Ein wenig verdutzt stolperte ich in der letzten PHPmagazin über Netbeans für PHP. Erst lächelte ich ein wenig, erinnerte ich mich an der Reinfall beim Umstieg auf Eclipse PDT oder Zendstudio.
Durch die Arbeit mit den Nusphere Produkten bin ich verwöhnt, wass meine IDEs angeht. PHPedit indexiert die Projekte schnell , ist aufgeräumt und leicht bedienbar.
Was auch PHPedit fehlt sind Debugger und SVN Anbindung. Das stellte bis dahin aber kein Problem dar. Denn Debugger kann man nachrüsten und SVN über Tortoise löst auch dieses Problem.
Ich habe Netbeans dennoch installiert. Gradmal 25 MB an Sourcen, da staunte ich ein wenig. Zend Studio hat mal eben einige hundert MB. Die Oberfläche von Netbeans überzeugt mich auch sofort. Alles da wo man es vermutet. Codepatterns, PHP Highliting Projektfenster. Alles wie man es kennt.
Als erstes teste ich das Scanning der Projektordner. Netbeans ist, wie Eclipse, in Java geschrieben. Daher kommt es beim Indexing nicht an die Leistung von PHPedit herran ist jedoch deutlich schneller als Eclipse PDT .
Die projektweite Suche nach Strings überzeugt. Hier gibts klare Pluspunkte gegenüber den Suchergebnissen in PHPEdit. Hier landet man onclick im File statt in einer Liste, in der man ewig nach dem Pfad suchen muss.
Netbeans hat X-Debug standardmässig eingebunden. Funktioniert sofort ohne Nachinstallation. So wie es eigentlich auch sein muss.
Besonders gut gefällt mir das Patternfenster. Hier kann man Codepatterns definieren und später In Kategorien aus dem Fenster ziehen.
Neben Codecompleteing und Fixingfunktionen wartet Netbeans mit refacturing und SVN Anbindung, welche man zwar nachinstalliern muss, dass aber mit 2 Klicks und nem IDE Restart erledigt ist…sehr fein.
Das SVN ist sauber in den Workflow integriert.
Fazit: Ich habe in den letzten Jahren unzählige IDEs angeschaut. Konnte aber ausser mit PHPEdit nicht damit arbeiten. Das sollte mit netbeans anders sein. Ich werde ab heute mal eine Weile mit Netbeans arbeiten.